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… der Anfang

Der 1990 gegründete Förderverein „Schleswiger Wikingerschiff e.V.“ hatte das Ziel mit dem Nachbau von Wikingerschiffen an die Geschichte Schleswigs anzuknüpfen. Mitinitiator des ersten konkreten Projektes "Bau eines Wikingerschiffes“ war der damalige Leiter der Schleswiger Werkstätten Peter Röh.

Bei den Wikingertagen 1992 kam es zu einer Kiellegung. Die Pläne des Originals, des Handelsschiffes Skuldelev III, stammen aus dem Schifffahrtsmuseum Roskilde. Bis die finanziellen Mittel zur Verfügung standen, wurde zwischenzeitlich in einem Pilotprojekt ein weitaus kleineres Boot gebaut - die „Imme“. Sie lief bei den Wikingertagen in Schleswig im August 1995 vom Stapel. Heute wird die „Imme“ vorwiegend als Anschauungsmodell für historischen Bootsbau (z.B. Wikingertage, Schleswig) eingesetzt. Außerdem hat sie im Musikclip von Grünschnabel (Lied „Wikinger“), war während der langen Nacht der Museen in Hamburg zu sehen oder nimmt 2010 am Mittelaltermarkt Bordesholm (Regatta) teil.

Die „Imme“ ist ein Nachbau des kleinen Gokstadbegleitbootes. Sie misst ca. 6,80 m, lässt sich gut rudern und zeigt sich unter Segel äußerst empfindlich.